20. Bauschadenstag 2017

Neue Normen und typische Schadensbilder beim Feuchte-, Schall- und Wärmeschutz

Mehrere Studien berichten, dass in Deutschland durch Mängel am Bau jährlich Schäden in Milliardenhöhe entstehen. Die Tendenz ist steigend – seit 2002 haben sich die Bauschadenskosten mehr als verdoppelt, obwohl der Branchenumsatz im gleichen Zeitraum um lediglich 11 % gestiegen ist. Zudem hat die Rechtsprechung der letzten Jahre zu einer strengeren Auslegung des Mangelbegriffs geführt.
Bei den betroffenen Schadenbereichen finden sich die schon seit vielen Jahren bestehenden typischen Mangel- und Schadenbilder bei der Gebäudeabdichtung, beim Wärme-, Brand- und Schallschutz sowie der Luftdichtheit der Gebäudehülle.

Im Mittelpunkt des bewährten Bauschadenstags stehen daher in diesem Jahr typische Mängel und Schäden beim Feuchte-, Schall- und Wärmeschutz – im Neubau und Bestand – sowie die Sachmängelhaftung bei Unternehmern, Architekten und Sachverständigen. In den Fachvorträgen der namhaften Referenten aus der Praxis lernen Sie mittels anschaulicher Beispiele die Bedeutung und Ursachen eines Bauschadens einzuschätzen und erhalten Hinweise und konkrete Handlungstipps zu den notwendigen Maßnahmen der Instandsetzung und zur Schadensvermeidung.

Auch die aktuellen Entwicklungen der Normen für Abdichtung und Schallschutz sowie im Baurecht werden bzgl. ihrer Auswirkungen auf die Baupraxis dargestellt und diskutiert. Dabei bildet der kommunikative Austausch mit den Experten und anderen Teilnehmern einen wertvollen Beitrag für Ihren beruflichen Erfolg.

Der Bauschadenstag wendet sich an alle, die in ihrer beruflichen Tätigkeit mit Bauschäden zu tun haben:

  • Sachverständige für Schäden an Gebäuden
  • Architekten und Bauingenieure
  • Inhaber und Führungskräfte im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe
  • technische Entscheider in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
  • Sachverständige für die Immobilienbewertung