16. Berliner Bauschadenstag: Typische Schäden an Böden, Decken und Innenwänden

Am 14. Oktober 2013 veranstaltete die Fachzeitschrift B+B BAUEN IM BESTAND den 16. SSB Bauschadenstag in Berlin mit dem Schwerpunkt „Typische Bauschäden an Böden, Decken und Innenwänden “.

Den Auftakt der gut besuchten Veranstaltung bildete der Beitrag über „Oberflächenschäden an hölzernen und keramischen Bodenbelägen durch mangelhaften Fußbodenaufbau“ von Dipl.-Ing. Simon Thanner. Er gab zahlreiche praktische Tipps, insbesondere zur fachgerechten Planung von Rand-, Dehn- und Schnittfugen. Alle diese Fugenarten müssen in Lage, Fugenbreite und Art der Fugenausbildung fachgerecht geplant werden, und zwar abhängig von der Art des Oberbelags, der Raumgeometrie, Estrichart, der Belastung und auch der Sonneneinstrahlung. Durch eine richtige Fugenplanung ließe sich laut Thanner ein Großteil an Bauschäden in diesem Bereich vermeiden.

Die meisten Schäden an hölzernen und keramischen Bodenbelägen ließen sich durch eine richtige Fugenplanung vermeiden, urteilte Dipl.-Ing. Simon Thanner auf dem 16. SSB Bauschadenstag in Berlin. (Quelle: B+B BAUEN IM BESTAND/Gregor Reichle)

Die meisten Schäden an hölzernen und keramischen Bodenbelägen ließen sich durch eine richtige Fugenplanung vermeiden, urteilte Dipl.-Ing. Simon Thanner auf dem 16. SSB Bauschadenstag in Berlin. (Quelle: B+B BAUEN IM BESTAND/Gregor Reichle)

Dr.-Ing. Thomas Schrepfer, geschäftsführender Gesellschafter der CRP Ingenieurgemeinschaft Cziesielski, Ruhnau und Partner GmbH, Berlin, und Mitglied diverser Sachverständigenausschüsse des Deutschen Instituts für Bautechnik, erläuterte anhand ausgewählter Beispiele Schäden und deren Ursachen an Fußböden infolge unzureichender Tragfähigkeit der Konstruktion. In seinem anschaulichen Vortrag „Mangelhafter Schallschutz bei Böden, Decken und Innenwänden“ – inklusive Hörproben! – empfahl Dipl.-Ing. Frank Schnelle zur Vermeidung von späteren Auseinandersetzungen über den geschuldeten Schallschutz eindeutige vertragliche Regelungen. Ein einfacher Verweis auf Regelwerke mit schalltechnischen Anforderungswerten sei meist nicht ausreichend.

Im Weiteren erläuterte Dipl.-Ing. Thomas Platts die zielgerichtete Herangehensweise zur Untersuchung, Dokumentation und Bewertung von Feuchteschäden an Böden, Decken und Innenwänden. Abschließend gab Dipl.-Min. Oliver Becker einen fundierten Überblick über relevante Schadstoffe bei Bodenbelägen und Fußbodenaufbauten, deren krebserzeugende, erbgutverändernde oder fruchtschädigende Wirkung sowie geeignete Sanierungsmöglichkeiten.

Quelle: B+B BAUEN IM BESTAND, 1/2014

www.bauenimbestand24.de

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